Philosophie

Wir stimmen zu:

„Nicht die Politik, sondern die Wirtschaft ist unser aller Schicksal.“
(Walther Rathenau, 1921)

Politik und Verwaltung

Zweck der Kommunalen Wirtschaftsförderung (KWF) ist es, durch Verbesserung der Bedingungen für die örtliche Wirtschaft zu deren Existenz- und Entwicklungschancen beizutragen, damit als Folge der unternehmerischen auch die kommunalen Aufgaben erfüllt werden können.

Angesichts knapper Kassen und zunehmendem Zwang zum Sparen und Schuldenabbau bei gleichzeitiger Zuweisung neuer Aufgaben durch Bund und Land ohne entsprechende Mittelzuweisung stehen freiwillige Verwaltungsaufgaben – so auch die Wirtschaftsförderung – auf dem Prüfstand.

Wir fördern Fähigkeit, Tätigkeit und Wirksamkeit der KWF mit dem Ziel, mit wenig Personal- und Mittelaufwand eine effektive Wirtschaftsförderung leisten zu können.

Wirtschaft

Die Politik hat ein besonderes Interesse daran, dass die Wirtschaft, insbesondere die Klein- und Mittelbetriebe leistungsfähig sind und bleiben.

98 % der Unternehmen haben weniger als 100 Mitarbeiter, 87 % sogar weniger als 10 Beschäftigte. Diese Unternehmer tragen meist das alleinige Risiko, schaffen und erhalten Arbeitsplätze, stellen den täglichen Bedarf der Bürger sicher. Diese Inhabergeführten Unternehmen sind der „Mittelstand“, über den viel geredet, für den meist aber wenig getan wird.

Zahlreiche Untersuchungen zeigen, dass der „Mittelstand“ Benachteiligungen bei Kapitalbeschaffung, Steuern, Abgaben, Bürokratie, Auftragsvergabe, Gewerbeförderung sowie Aus- und Weiterbildung beklagt. Politik und Tarifparteien schaffen es offensichtlich nicht, Chancengleichheit herzustellen und den „Mittelstand“ als Basis der Volkswirtschaft zu stärken.

Auch das belegen Studien: Hauptursache für Probleme und Krisen in der Wirtschaft bis hin zur Insolvenz sowie für den Verlust von Arbeitsplätzen ist die unzureichende Qualifikation vieler Führungskräfte. Daraus folgt, dass der Optimierung der Führungsfähigkeit Priorität in der Aus- und Weiterbildung eingeräumt werden sollte.